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  • Der Live-Stream – Königsdisziplin der Transparenz

    Als Live-Stream wird die Übertragung von Audio- und/oder Videosignalen in Echtzeit via Internet bezeichnet. Während es etwa 2005 noch relativ aufwendig und kompliziert war, von Veranstaltungen, Demonstrationen oder anderen Events live via Internet zu übertragen, sind die zu überwindenden Hürden in den Bereichen Technik und Know-How mittlerweile radikal niedriger. Heute reicht in der einfachsten Form ein Smart-Phone aus, um die Bild- und Tonsignale der eingebauten Kamera von unterwegs in Echtzeit via Internet anderen zugänglich zu machen. Dazu bedarf es neben des Smart-Phones nur noch eines Benutzerkontos bei einem Gratis-Dienstleister wie zum Beispiel bambuser.com. Der Link zu dem Account und dort laufenden Stream ist schnell verschickt, so das Interessent_innen in Echtzeit an gerade stattfindenden Ereignissen teilhaben können.

    Alternativ zum Smart-Phone kann ein Laptop mit eingebauter Videokamera zum Einsatz kommen. Bessere Ergebnisse in Bild- und Tonqualität sind mit einem Setup aus Computer, Videokamera und Mikrofon zu erreichen. Die Verbindung zum Internet ist günstigen Falls stabiler und schneller eingerichtet. Als Plattformen, über die solche Streams wieder mit eigenem Benutzerkonto gespielt werden können, kommen etwa livestream.com oder ustream.com in Frage. Bei kostenloser Nutzung ist die Qualität oft etwas beschränkt, Anzeigenwerbung muss dabei akzeptiert werden. Im Bezahlmodus ist der Stream flüssiger und werbefrei, wobei nach Zuseherstunden abgerechnet wird. Dabei ergeben beispielsweise 100 Zuseher für 2 Stunden umgerechnet 200 Zuseherstunden. Live-Streams wird häufig ein Chat-Bereich oder Twitter-Integration angegliedert, was auch bei den oben genannten Plattformen als Option vorgesehen ist. Darüber hinaus sind aufgezeichnete Streams auch als Archiv abrufbar.